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Interview

Markus Köhler

In Berlin zuhause

Markus Köhler ist Berliner von Geburt und aus Neigung. Er mag die besondere urbane Atmosphäre dieser Stadt und die Menschen, die in ihr leben. Als Makler kennt er sich mit der Architektur dieser quirligen Metropole bestens aus. Als Naturfreund liebt er ihre grünen Oasen. Wir treffen uns an einem seiner Lieblingsorte, am Wannsee.

Guten Tag, Herr Köhler. Was für ein idyllischer Treffpunkt für unser Gespräch. Man würde gar nicht denken, dass man in Berlin ist. 
Stimmt. Mir gefällt es hier, weil man sich fast wie fernab der Zivilisation fühlt. Soviel Natur und Ruhe erwartet man wohl nicht, wenn man an eine große Stadt wie Berlin denkt. Ich bin immer auf der Suche nach interessanten Fotomotiven. So habe ich auch diesen Ort entdeckt.

Haben Sie bevorzugte Fotomotive? 
Die Natur, Landschaften in stimmungsvollem Licht, Flora und Fauna nehme ich am liebsten auf. Das ist ein wunderbarer Ausgleich zu meiner Arbeit, die mich mit Häusern, Wohnungen, Straßen und Steinen zusammenbringt. Da kann ich auch Kraft tanken!

Ist Ihre Fotoausrüstung immer dabei? So was ist doch ziemlich schwer, oder? Da machen Sie ja gleichzeitig noch Body Building. 
(schmunzelt) Na, noch kann ich das Equipment auch ohne Hanteltraining tragen. Tatsächlich nehme ich meine Kamera oft mit. Nicht nur auf Reisen. Aber ich mag auch gerne in der näheren oder ferneren Umgebung Radfahren oder Wandern, um die Natur zu genießen. Meine Frau teilt diese Vorliebe glücklicherweise, so unternehmen wir in unserer knappen freien Zeit viel gemeinsam. 

Spielen Partnerschaft und Familienleben für Sie eine große Rolle? 
Unbedingt! Meine Frau Alexandra und unsere beiden Töchter Anja und Vera tragen mein berufliches Engagement wunderbar mit. Außerdem habe ich das Glück, dass meine Frau und ich seit kurzem auch gemeinsam arbeiten: Seit einem Jahr assistiert sie mir im Büro. Alexandra ist die freundliche Stimme am Telefon und übernimmt einzelne Besichtigungstermine mit Interessenten. Ich freue mich wirklich, dass ich mich privat und geschäftlich auf sie stützen kann. Das ist ein großer Vorteil, besonders wenn ich Veränderungen in meinem Unternehmen angehe. Sie ist eine wichtige Gesprächspartnerin für mich, die mit den Augen einer Frau das richtige Quäntchen mehr Gefühl reinbringt. Und außerdem haben wir so mehr Zeit füreinander. Wir essen zum Beispiel regelmäßig miteinander zu Mittag. Davon können andere nur träumen. 

Ich weiß, dass Sie zuhause auch gerne den Kochlöffel schwingen… 
Ja, ich koche sogar liebend gerne und gar nicht mal so selten allein. Kochen ist für mich ein Hobby geworden. Und gutes Essen auf der anderen Seite auch. Das eine ist kreativ und das andere purer Genuss. Mir gefällt beides, der Familie schmeckt ’s und so leiste ich gleichzeitig meinen Teil am gemeinsamen Haushalt.

Hobbys, Familienleben und nicht zuletzt ein Beruf, der zeitlich hohe Ansprüche stellt – das klingt alles nach einem prall gefüllten Terminkalender. Stresst Sie das? 
Also an Langeweile leide ich jedenfalls nicht! (lacht) Aber ich empfinde das gar nicht als stressig. Ich liebe meine Arbeit und mag Menschen dabei helfen, ein neues Zuhause zu finden oder ein altes Zuhause zu veräußern. Dabei kommt mir zugute, dass ich Berlin und den Markt sehr gut kenne und schon lange in dieser Branche arbeite.

Wann haben Sie sich denn dem Thema Immobilien zugewandt? 
1994 habe ich damit begonnen, meinen Vater bei seinen Aufgaben in der Hausverwaltung zu unterstützen. Damals habe ich mich um die Abrechnungen und die EDV gekümmert, habe die Handwerker bei Umbauten überwacht und war Ansprechpartner für die Mieter. Alles, was in diesem Aufgabengebiet so anfällt. Gemeinsam mit meinem Bruder haben wir seinerzeit die „Jo-Ma-Immobilien GmbH“ gegründet. 1999 stieg mein Bruder aus dem Unternehmen aus, wir firmierten um zu Köhler & Köhler GmbH und ich übernahm die Geschäftsführung. Als externer Dienstleister für Hausverwaltung haben wir vor allem Vermietungen, Abrechnungen und andere Services rund um die Hausverwaltung angeboten. 2006 verließ dann auch mein Vater das Unternehmen und ich übernahm die alleinige Verantwortung dafür. 2007 benannte ich es KöhlerKöhler GmbH um. Schon seit 2004 verlagerte sich mein Schwerpunkt zunehmend von der Verwaltung hin zur Vermittlung von Immobilien. 

Also hat sich nicht nur der Name, sondern auch das Angebot Ihrer Firma in den Jahren verändert? 
Ja, und zwar deutlich. Was mit meinem ersten Wohnungsverkauf 2004 begann, ist mittlerweile das Kerngeschäft meines Unternehmens geworden. Ich bin gerade damit beschäftigt, mein Geschäft ganz neu aufzustellen. Dazu gehört ein zentrales Ladenlokal, ein neues Corporate Image und ein komplett neuer werblicher Auftritt. Ich habe eine Menge Ideen, die ich in der nächsten Zeit umsetzen werde. Wenn alles weiterhin so gut läuft, wird die KöhlerKöhler GmbH in absehbarer Zeit auch an Mitarbeitern wachsen.

Hand aufs Herz: Wie gehen Sie mit dem Vorurteil um, Makler sind nicht gerade… 
… die ehrlichsten Menschen? Stimmt, unsere Branche hat nicht gerade den allerbesten Ruf. Das rührt aus der Vergangenheit her, als jeder quasi von der Bettkante aus Immobilien verkaufte. Ich bin davon überzeugt, dass absolute Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bei meiner Arbeit wichtig sind – aber auch Respekt! Ich denke, Immobilien haben viel zu tun mit Gefühlen, es ist eine Entscheidung für ein neues Stück Leben! Für meine Kunden stehen schließlich Entscheidungen an, die nicht alle Tage getroffen werden, wenn sie mich um Hilfe bitten. Es geht um große Summen und in der Regel langjährige Verpflichtungen. Deshalb geht es auch um Vertrauen, dass ich mit den Wünschen und der übertragenen Verantwortung gut umgehe. Ein Zuhause ist ja nicht nur eine Postanschrift. Damit verbindet man tiefe persönliche Gefühle, ob man nun ein neues Zuhause sucht oder sich von seinem bisherigen trennen möchte.

Was bedeutet das konkret für die Menschen, die zu Ihnen kommen? 
Das heißt zum Beispiel, dass von uns nur das versprochen wird, was wir auch halten können. Bei uns erfährt der potenzielle Verkäufer einer Immobilie einen realistischen Preisansatz, der sich am Markt wirklich erzielen lässt. Das wissen meine Kunden zu schätzen. Und sie wissen genau, was wir beim Verkauf alles tun: Wir sind schließlich Dienstleister, also muss man seine Leistungen auch beweisen. Das tun wir zum Beispiel in einer genauen Leistungsübersicht für den privaten Eigentümer, der verkaufen will. 

Wie profitiert ein Interessent und möglicher Käufer von Ihrer Überzeugung? 
Der Suchende sieht die Wohnungen und Häuser, die wir vermitteln, auf den Fotos so, wie sie wirklich aussehen. Als ambitionierter Hobbyfotograf weiß ich ja ziemlich genau, welche Tricks man beim Fotografieren einsetzen kann, um ein Bild schöner als die Wirklichkeit erscheinen zu lassen. Ich möchte den Interessenten nichts vorspiegeln, sondern sie treffend informieren und sachlich für das Objekt interessieren. Das klappt in der Praxis sehr gut. Bei den Besichtigungen hören wir immer wieder: „Es sieht genauso aus wie auf dem Foto!“ Außerdem möchte ich Menschen nicht überreden, sondern gebe ihnen Zeit, eine Immobilie von sich aus, von innen heraus zu entdecken.

Sie schreiben das auf Ihrer Website: "Ein Besichtigungstermin ist ein wenig wie ein Verliebungstermin". Das klingt romantisch! 
Ja, vielleicht ist das ja meine eigentliche Arbeit. Es ist ein wenig die eines Hochzeitsplaners! 

Das Interview führte Dr. Birgit Affeldt im Auftrag von DAS WEISSE BUERO. Die promovierte Philologin arbeitet als freie Texterin und Journalistin in Borken 

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